Dr. med. Gernot Maxisch

Ich wurde im Juli 1960 in Einbeck geboren, wuchs in Greene auf und ging nach der Grundschule auf das Roswitha-Gymnasium in Bad Gandersheim. In der Oberstufe interessierte ich mich für Naturwissenschaften, Politik und Germanistik. Verständlich, dass der Berufswunsch lange unklar war…. Nach der Frage meiner Schwester, ob ich einmal über ein Medizinstudium nachgedacht hätte, antwortete ich zuerst mit einem klarem NEIN. Ich konnte es mir einfach nicht vorstellen. Nach einem Pflegepraktikum im Ev. Krankenhaus Bad Gandersheim vollzog sich ein erheblicher Wandel. Menschen helfen war für mich auf einmal ein wichtiges Ziel. Ich bewarb mich für einen Medizinstudienplatz in Göttingen. Obwohl ich mir keine Chancen ausgerechnet hatte, bekam ich ihn. Der Bezug zum „ Menschen helfen“ war im Studium ziemlich weit weg. Praktische Tätigkeiten in den Semesterferien führten da schon weiter. Dazu kamen noch vier Jahre schöpferische Arbeit an meiner Doktorarbeit. Hier bleiben Plagiatsjäger ganz sicher erfolglos.

Nach einer hervorragenden Ausbildung in der Neurologie sowohl in Kursen als auch im Praktischen Jahr ( sog. PJ ) in der Schildautalklinik in Seesen war ich angetrieben vom Wunsch Neurologe zu werden. Nicht nur dies blieb mir versagt, sondern es war im Jahr 1987 insgesamt sehr schwierig überhaupt eine Weiterbildungsstelle zu finden. Letztendlich landete ich im Albert-Schweitzer-Spital in Uslar.  Mein erster Abschnitt in der Inneren Medizin endete aber bereits nach einem halben Jahr , da die Stelle befristet war. Ich konnte die Ausbildung dann in der  Internistischen Gemeinschaftpraxis Dres. Kordilla/ Stamm in der Einbecker Landstrasse in Northeim fortsetzen. Hier habe ich das Praxishandwerk gelernt. Nach 1,5 Jahren kehrte ich dann nach Uslar zurück. Zuerst erneut in die Innere und abschließend in die Chirurgie. Die Bereitschaftsdienste in diesem Krankenhaus gaben mir den Schliff für das weitere Berufsleben. Zum einen wurde die Entscheidungsfähigkeit gefordert und geprägt. Zum anderen forderte mich sehr viel Improvisation im Notfallmanagement heraus. Neben dem bereits bestehenden Wunsch Allgemeinarzt / Hausarzt zu werden, suchte ich den Weg in die Notfallmedizin, den ich auch nicht wieder verließ.

Nach zwei nicht in allen Punkten beglückenden Gemeinschaftspraxisversuchen in Bad Gandersheim und Moringen, gründete ich 1999 meine Hausarztpraxis in Moringen. Es folgte die Ausbildung in der Palliativmedizin. Hieraus resultierte 2012 die Gründung der Palliativnetz Leine- Solling GmbH ( s. SAPV-Versorgung ).

Schon früh hatte mich in der Hausarztpraxis manuelle Therapie / Chirotherapie interessiert. Ich hatte aber lange nicht den richtigen Ausbildungsweg gefunden. 2009 begann ich dann meine Ausbildung bei Dr.med. Lothar Fechter in Leer. Hier hatte ich den ersehnten Lehrmeister gefunden. Herr Fechter unterrichtete ein manualmedizinisches System, was sich deutlich von den Systematiken der drei großen deutschen Schulen unterschied. Später näherte ich mich über osteopathische Ausbildungsabschnitte dem Konzept der Ärztevereinigung für Manuelle Medizin  ( ÄMM) an. Einen entscheidenden Einfluss auf meine Ausbildung hatte auch Herr Prof. Joachim Buchmann mit seinem Konzept der fazilitierten Positionierung. Herrn Prof. Buchmann und Herrn Dr. Fechter habe ich meinen ganz individuellen `Werkzeugkasten´zu verdanken. Dazu beigetragen haben aber auch eine ganze Reihe von hervorragenden Lehrern der ÄMM in den absolvierten Osteopathiekursen.

Im September 2025 habe ich meine Hausarzttätigkeit in Moringen beendet. Ich widme mich nun überwiegend der Palliativarbeit. Mit meiner kleinen Praxis für Manuelle Medizin hoffe ich aber auch weiterhin,  vielen Menschen bei der Überwindung ihrer Funktionsstörungen vom Bewegungsapparat und auch anderen Sytemen des Körpers zu helfen.

Weitere Informationen:

Dr. med. Gernot Maxisch - Albert-Schweitzer-Weg 7 - 37154 Northeim - Tel: 0 55 51 / 95 90 898 - E-Mail: termine@maxisch.com